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Fünf Jahre GGL: Behörde zieht Bilanz zur Aufsicht und fordert flexiblere Regeln im GlüStV 2021

Geschrieben von Ellis Lehmann · 26.9.2026

Fünf Jahre GGL: Behörde zieht Bilanz zur Aufsicht und fordert flexiblere Regeln im GlüStV 2021

GGL-Gebäude und Überwachungsaktivitäten im deutschen Glücksspielmarkt

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat ihr fünfjähriges Bestehen markiert und gleichzeitig während der laufenden Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 auf die Notwendigkeit einer anpassungsfähigeren Regulierung hingewiesen, während die Aufsicht über 129 lizenzierte Anbieter mit insgesamt 229 Websites weitergeführt wird und Daten zeigen, dass rund 77 Prozent des Online-Glücksspielmarkts im lizenzierten Bereich verbleiben.

Beobachter haben festgestellt, dass die Behörde in diesem Zeitraum zahlreiche Durchsetzungsmaßnahmen ergriffen hat, darunter 287 Verbotsverfahren im Jahr 2025 sowie die Unzugänglichmachung von 1.843 illegalen Seiten bis Ende 2025, und diese Entwicklungen fallen mit der Überprüfung des GlüStV 2021 zusammen, die bis Ende 2026 Schwerpunkte wie Schwarzmarkt, Werbung und Spielerschutz in den Fokus rückt.

Entwicklung der Aufsichtsstruktur seit der Gründung

Seit der Einrichtung vor fünf Jahren hat sich die GGL als zentrale Stelle für die Lizenzierung und Überwachung etabliert, wobei die Behörde nicht nur bestehende Angebote kontrolliert, sondern auch auf Veränderungen in Technologie und Geschäftsmodellen reagiert, während der laufende Review-Prozess des Staatsvertrags Raum für Anpassungen bietet und Experten darauf hinweisen, dass schnellere Reaktionsmechanismen erforderlich sind, um illegale Aktivitäten effektiver einzudämmen.

Die Statistiken verdeutlichen eine klare Verteilung, bei der der lizenzierte Kanal einen Großteil des Marktes abdeckt, und diese Zahlen stammen aus den Berichten der Behörde, die parallel zur Evaluierung veröffentlicht wurden, sodass Interessierte weitere Details in den Pressemitteilungen der GGL nachlesen können.

Durchsetzungsmaßnahmen und Marktabdeckung im Detail

Im Rahmen der Aufsicht hat die GGL 287 Verbotsfälle bearbeitet und dabei 1.843 illegale Seiten blockiert, was zeigt, wie die Behörde mit wachsenden Herausforderungen umgeht, während die Überwachung von 129 Betreibern und 229 Websites kontinuierlich stattfindet und Daten belegen, dass etwa 77 Prozent des Online-Glücksspiels im regulierten Segment angesiedelt sind, wodurch der Schwarzmarkt weiter eingeschränkt werden soll.

Und hier wird deutlich, dass die aktuelle Überprüfung des GlüStV 2021 gezielt auf technologische Entwicklungen eingeht, da die Behörde betont, dass bestehende Regelungen flexibler gestaltet werden müssen, um auf neue Geschäftsmodelle und illegale Angebote zeitnah reagieren zu können, wobei September 2026 als relevanter Zeitpunkt für Zwischenbewertungen gilt.

Analyse von Glücksspielregulierungen und Marktdaten in Deutschland

Anpassungsbedarf bei Technologie und illegalen Angeboten

Die GGL hat in ihren Ausführungen hervorgehoben, dass eine schnellere Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen notwendig ist, da Technologien und Geschäftsmodelle sich rasch entwickeln und illegale Aktivitäten dadurch begünstigt werden könnten, während die laufende Evaluierung des Staatsvertrags genau diese Punkte adressiert und Beobachter darauf achten, wie die 77-prozentige Marktabdeckung im lizenzierten Bereich weiter gestärkt werden kann.

Die bisherigen Maßnahmen, einschließlich der Blockaden und Verbote, haben bereits Wirkung gezeigt, doch die Behörde sieht Handlungsbedarf bei der Flexibilität der Vorschriften, um zukünftige Entwicklungen besser zu integrieren und den Schutz der Spieler sowie die Eindämmung des Schwarzmarkts zu optimieren, wobei die Zahlen aus 2025 als Grundlage für diese Forderungen dienen.

Ausblick auf die weitere Evaluierung bis 2026

Im Zuge der Überprüfung bis Ende 2026 stehen neben dem Schwarzmarkt auch Werbebeschränkungen und Spielerschutzmaßnahmen im Mittelpunkt, und die GGL nutzt ihr fünfjähriges Bestehen, um auf diese Aspekte aufmerksam zu machen, während die Aufsicht über die lizenzierten Anbieter unverändert fortgesetzt wird und die Daten zur Marktaufteilung als Beleg für den Erfolg bisheriger Regulierungen herangezogen werden.

So fließen die Erfahrungen aus den 287 Verbotsverfahren und den Blockaden illegaler Seiten direkt in die Diskussionen um eine modernere Regulierung ein, die den Anforderungen einer sich wandelnden Branche gerecht wird, ohne die bestehenden Strukturen grundlegend zu verändern.

Conclusion

Zusammengefasst markiert das fünfjährige Bestehen der GGL einen wichtigen Meilenstein, an dem die Behörde ihre Erfolge bei der Überwachung von 129 Betreibern und der Durchsetzung von Maßnahmen präsentiert, während sie gleichzeitig für eine flexiblere Ausgestaltung des GlüStV 2021 eintritt, um auf technologische und marktspezifische Veränderungen reagieren zu können, und die genannten Statistiken unterstreichen die aktuelle Position des lizenzierten Marktes mit 77 Prozent Abdeckung.